Historie

Die Seemühle im Spiegel der Zeit

Die bereits 1489 urkundlich erwähnte Seemühle hat bereits viel erlebt: Sie diente als Zicchorien- und Getreidemühle, wurde als Teerpfahl- und Fischzuchtanlage, als Schreinerei, aber auch als Zuchthaus, Landesgefängnis oder Jungviehaufzucht genutzt. Betrieben wurden zeitweise zwei oberschlächtige Mühlräder, der Mühlkanal ist noch teilweise erhalten. Das Gebäude fiel mehreren Bränden zum Opfer, wurde aber immer wieder aufgebaut, So wurde sie z.B. während dem 30jährigen Krieges in Schutt und Asche gelegt, da Wallensteins Feldlager nicht weit entfernt lag oder 1908. In der jüngeren Geschichte glücklicherweise nach anfänglichen Planungen einer dort verlaufenden Schnellstraße schließlich ein Gewerbegebiet genehmigt.